Grüner Wasserstoff und Ammoniak

Grüner Wasserstoff und NH3 für unsere Entwicklungsabteilung

Die Erweiterung der WS Laborinfrastruktur ermöglicht fortschrittliche Entwicklungen im Bereich der Wasserstoffnutzung und Ammoniakspaltung.
Quelle: Schick Technik GmbH, Vaihingen/Enz (www.schickgruppe.de)

Das Versorgungssystem unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung wird derzeit umfangreich erweitert.

Um noch umfangreichere Versuche mit Wasserstoff zu ermöglichen, installieren wir Wasserstoffspeicher und einen Elektrolyseur mit dem wir über Strom aus unserer groß dimensionierten PV Anlage grünen Wasserstoff selbst erzeugen können.

Daneben entsteht auch eine neue Versorgungsinfrastruktur für Ammoniak (NH3). Als kohlenstofffreier Wasserstoffträger eignet sich NH3 sehr gut für Importe grüner Energie aus dem Ausland und wird damit in Zukunft möglicherweise eine große Rolle in der europäischen Energieversorgung spielen. Auch als Speicher kann Ammoniak zukünftig eine tragende Rolle einnehmen. Mittels NH3 können Unternehmen zukünftig größere Energiemengen vor Ort speichern und bei Bedarf abrufen. Dies dient einerseits der Versorgungssicherheit und bietet andererseits die Chance Phasen hoher Energiepreise zu überbrücken. In der WS Gruppe entwickelte Produkte zur Rückumwandlung in Wassersoff sowie die direkte Nutzung von NH3 werden bereits heute erprobt.

Insgesamt schaffen wir damit ein Abbild einer möglichen zukünftigen Versorgungsinfrastruktur unserer Kunden. Flexibel werden verschiedene verfügbare Energieformen genutzt, um die dafür ausgelegten flexiblen WS Brenner zu betreiben. So können unsere Kunden ganz einfach auf unterschiedliche Versorgungssituationen reagieren und zeitvariable Preise zu ihrem Vorteil nutzen. Elementar wichtig ist hierfür flexible Brennertechnologie, die auch mit zeitvariablen Brennstoffgemischen zuverlässig, effizient und schadstoffarm umgehen kann.

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Hochrangiger Besuch aus China

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